LV-Pos. 01: Chemisch beständiger Rüttelboden nach AGI S 40
Maschinell eingerüttelter keramischer Säureschutzbelag mit 100 % hohlraumfreier Vollbettung für höchste chemische und dynamische Lasten.
Position 01: Keramischer Rüttelboden nach AGI S 40 (Ausgabe Mai 1999) Gewerke: Säureschutzbau / Industrieboden 1. Untergrundvorbereitung: Betonuntergrund durch Kugelstrahlen oder Fräsen vorbereiten. Tragende Gesteinskörnung freilegen. Oberfläche absaugen. Abreißfestigkeit: Mittelwert >= 1,5 N/mm2. 2. Haftbrücke & Rüttelbett: Aufbringen einer polymervergüteten Haftbrücke im Verbund. Einbau eines kunstharzmodifizierten, erdfeuchten Rüttelbettmörtels in einer Nenndicke von 50 bis 70 mm. Güteklasse C35-F5 nach DIN EN 13813. 3. Belagsmaterial & Verlegung: Verlegung von säure- und laugenbeständigen Spaltklinkern bzw. volldurchgefärbtem Feinsteinzeug (Format z. B. 200 x 100 mm oder Sechskantformat, Dicke 15 bis 18 mm). Einbettung erfolgt maschinell durch Flächenrüttler zur Erzielung eines 100%igen Vollbettungsgrades ohne Lufteinschlüsse nach AGI S 40 (Chemisch beständige Bodenbeläge im Rüttelverfahren, Ausgabe Mai 1999). 4. Verfugung: Auswaschen der Fugen und Verfugung mit 2-Komponenten-Reaktionsharzmörtel (Epoxidharz oder Novolac-Vinylester) nach AGI S 40, beständig gegen Fette, Säuren, Laugen und CIP-Reinigungsmedien (Temperaturbeständigkeit: [MOCK_DATA: objektspezifisch nach Herstellerdatenblatt eintragen]). 5. Ebenheit & Toleranzen: Ebenheit nach DIN 18202, Tabelle 3, Zeile 3. Rutschhemmungsklasse nach DGUV Regel 108-003 / DIN EN 16165: je nach System und Prüfzeugnis (z. B. R11 bis R13, Verdrängungsraum V4 bis V6 nach Vorgabe).